14 2010

Venenstau in den Beinen kann schwere Folgen haben

Ein unbehandelter Blutstau in den Venen kann schnell zu ernsthafteren Folgeerkrankungen führen. Eine Venenstauung tritt häufig an den Beinen auf und bedarf der Abklärung und Behandlung durch einen Arzt.

Als Venenstauung bezeichnet man den eingeschränkten oder aufgehobenen Blutfluss in einer Vene. Dazu kommt es, wenn die Gefäße ihre Elastizität verlieren und die Venenklappen in den Gefäßen ihre Funktion verlieren. Das zum Herz gepumpte Blut staut sich in den Venen und wird äußerlich als Krampfadern und Blau- oder Rotfärbung der Haut sichtbar.

Besonders häufig ist der Venenstau in den Beinen zu finden. Symptome wie ziehende Schmerzen in den Beinen, Spannungsgefühl und geschwollene Unterschenkel und Füße deuten auf einen Venenstau hin. Bemerkt man diese Symptome häufig, sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn durch unbehandelte Blutstauungen in der Vene können Venenentzündungen oder sogar Lungenödeme oder offene Beine entstehen. Diagnostiziert dieser einen chronischen Venenstau, so gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. Eine einfache Therapie ist der Einsatz von Kompressionsstrümpfen. Diese üben von außen Druck auf die Venen aus, sodass sich die Venenklappen wieder schließen können und sich die Venen weniger stark ausdehnen. Die Beschwerden können so gelindert werden. Durch einen operativen Eingriff können schmerzende Venen (Krampfadern und Besenreiser) entfernt werden. Dies gilt aber nur für oberflächliche Blutgefäße – sind tiefer liegende Venen betroffen, hilft nur der Einsatz von Kompressionsstrümpfen.

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