07 2010

Infrarot-Heizung – wärmende Strahlen für Hallen

Für Veranstaltungs-, Lager- und Fertigungshallen, aber auch für Verkaufsräume, Sporthallen oder Fußballstadien ist eine herkömmliche Heizung meist nicht effizient genug. Deswegen setzt man hier auf Infrarottechnik.

Infrarotstrahlen haben eine ganz besondere Eigenschaft; sie erwärmen einen Körper nur dann, wenn sie direkt auf ihn auftreffen. Damit erfolgt eine direkte Wärmeübertragung, was die Energieeffizienz erhöht. Bei einem direkten Vergleich mit konventionellen Warmluftheizungen liegt der Primärenergieverbrauch bei einer Infrarot-Heizung um bis zu 50 Prozent niedriger. Damit ist das Heizen mit Infrarot besonders für die Nutzung in großen Hallen prädestiniert. Von der Sporthalle über Gewächshäuser bis hin zu großen Lager- oder Verkaufshallen.

Bei dieser Art von Heizung ist unter anderem eine sogenannte Dunkelstrahler-Version möglich. Eine entsprechende Heizung besteht aus einem Brenner, der mit Erd- oder Flüssiggas befeuert wird, sowie Ventilatoren, Reflektoren, verschiedenen Rohren und einer Möglichkeit, die Abgase abzuleiten. Durch die Verbrennung des Gases wird die Oberfläche der Rohre erhitzt. Und weil diese Erwärmung bei 300 bis 550 Grad Celsius liegt, wird sie in Form von Strahlung – eben der Infrarotstrahlung – abgegeben. Die Reflektoren sorgen für eine großflächige Verteilung der Wärme. Die Temperatur der Heizung wird über ein sogenanntes Temperaturregelsystem gesteuert. Mithilfe dieser Systeme ist es sogar mittlerweile möglich, beispielsweise eine große Verkaufshalle in unterschiedliche Temperaturzonen einzuteilen und entsprechend zu beheizen oder die Heizleistungen beispielsweise in der Ferienzeit oder an Feiertagen herunterzufahren.

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